PEP – Beratung und Behandlung
Du hattest eine Risikosituation, wie
• ungeschützten Analverkehr mit einem HIV-positiven Mann
oder einem Mann,
von dem du den HIV-Status nicht kennst oder dir ist das Kondom
gerissen
• Samenerguss in den Mund von einem HIV-positiven Mann oder einem Mann,
von dem du den HIV-Status nicht kennst
• Arbeitsunfall mit infektiösem Blut
• Spritzentausch beim Drogengebrauch
Falls ja, besteht innerhalb von 72 Stunden die Möglichkeit, dass
du dich be-
raten lässt und dir gegebenenfalls eine PEP (HIV-Postexpositions-Prophylaxe)
verordnet wird. PEP ist eine vorbeugende, medikamentöse Behandlung
mit antiretroviralen Medikamenten, die das Risiko einer allfälligen
Infektion mit
HIV senken – aber nicht ausschliessen – können. Der
Erfolg ist umso besser,
je schneller nach einer Risikosituation mit der Behandlung begonnen
wird.
Wichtig: Wenn du den Mann kennst, mit dem du eine Risikosituation hattest,
dann nimm ihn zur Beratung gleich mit.
PEP ersetzt nicht Safer Sex
Weitere Adressen für PEP - Beratung und Behandlung unter: www.aids.ch
Checkpoint
Zürich • Konradstrasse 1 • 8005 Zürich • T
044 455 59 10 • E checkpoint(at)zah.ch
Ein Angebot der Zürcher
Aids-Hilfe in Kooperation mit der ARUD
Zürich