Allerlei Rausch: Was Mann so alles zu sich nimmt ...
Sucht beginnt im Alltag. Prävention auch. Sicherlich hat jeder von euch
diesen Satz schon einmal irgendwo gelesen. Der Slogan steht auf Plakaten unter
halbleeren Whiskygläsern, Zigarettenstummeln oder Tabletten in jeder Farbe
und Grösse.
Wie steht es nun bei den schwulen Männern? Die Santé Gaie Studie
in Genf hat gezeigt, dass schwule Männer massiv mehr Drogen (illegale und
legale) konsumieren, als dies die Allgemeinbevölkerung tut. So haben über
30% der befragten Schwulen angegeben, dass sie in den letzen 12 Monaten Beruhigungsmittel
zu sich genommen haben. 20% gaben an, Kokain oder Aufputschmittel zu nehmen,
gar 75% rauchen.
Gehen Schwule schlechter mit ihrer Gesundheit um? Sind sie risikofreudiger?
Leben Schwule vor allem in Subkulturen, wo mehr Drogen konsumiert werden? Oder
braucht es einfach schwulenspezifische Suchtarbeit?
Meine Lieben, ich wess es nicht. Was ich weiss, ist, dass es keinen Drogenkonsum
ohne Risiken gibt. Diese können sich im rechtlichen, physischen oder psychischen
Bereich äussern.
Da ich ja nun keine Weiterbildung im Suchtbereich gemacht habe, es mir aber
trotzdem wichtig ist, dass ihr über Risiken und Gefahren informiert seid,
stelle ich hier die Broschüre "Drugs: JUST SAY KNOW", welche
von der Arbeitsgruppe Drugs 04 erarbeitet wurde, online zur Verfügung.
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