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Information rund um HIV und Aids

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Der Pariser ist gerissen...... wie hoch ist das HIV-Risiko? Was kann ich tun?

Wenn ein Kondom während des Verkehrs abrutscht oder reisst, bietet es keinen Schutz mehr. Deshalb bedeutet Kondomversagen – gleich wie ungeschützter Verkehr – ein HIV-Infektionsrisiko. Je länger der ungeschützte Kontakt dauerte, umso grösser ist das HIV-Risiko.

Nach Situationen mit eindeutig hohem Übertragungsrisiko (ungeschützter Anal- oder Vaginalverkehr mit einer HIV-positiven Person, welche keinen HIV-Therapie einnimmt) gibt es die Möglichkeit, bis spätestens 72 Stunden nach der Risikosituation eine so genannte HIV-Postexpositions-Prophylaxe (HIV-PEP oder PEP) einzuleiten. Rufen Sie nach einem solchen Notfall noch am gleichen Tag bei unserer anonymen Telefonberatung an: Montag bis Freitag, 14-17 Uhr, Tel. 044 455 59 00 oder gehen Sie direkt an eine PEP-Behandlungsstelle (mehr dazu unten, bei „Was ist die Notfallmassnahme PEP?“).

Kondomversagen bei qualitätsgeprüften Kondomen ist fast immer auf nicht sachgemässe Verwendung zurückzuführen. Sorgfalt bei der Auswahl (richtige Grösse!) und der Lagerung, beim Aufreissen und Überziehen lohnt sich. Keine fetthaltigen Gleitmittel verwenden. Und beim Rausziehen das Kondom am Gliedansatz festhalten.
Wenn Sie wissen wollen, welche Kondomgrösse für Sie richtig ist:
www.mysize.ch

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